kaffee

- Das letzte Gespräch -

Den Auswahltag hatte ich erfolgreich überstanden. Anscheinend fühlt sich ZWILLING mit mir ebenfalls wohl.
Die letzte Runde wurde eingeläutet:
Jetzt musste ich nur noch das Vorstellungsgespräch mit dem Vorstand meistern.

ZWILLING kombiniert Tradition und Innovation. Für das letzte Vorstellungsgespräch entschied ich mich für Tradition und trug eine weiße Bluse mit einem schwarzen Blazer. Meine Lernzettel des vorherigen Vorstellungsgespräches und meine Präsentation halfen mir bei der Vorbereitung auf den Termin.

Jetzt wurde es ernst. Ich war aufgeregt, aber nicht mehr so, wie beim Einstellungstest. Bis jetzt war alles gut gelaufen. Viele Gesichter, die ich dort antraf, kamen mir bekannt vor.
Eine gewisse Vertrautheit und ein Gruppengefühl waren bereits vorhanden.

Dann kam die Ausbildungsleiterin. Ich freute mich sehr sie zu sehen. Sie war mir bereits ans Herz gewachsen. Sie nahm mir ein letztes Mal die Aufregung und ermutigte mich mit den Worten, dass ich alles wie bisher machen solle und mir dann keine Sorgen machen brauche. Mein Selbstbewusstsein wurde gestärkt. Ich fühlte mich siegessicher. Die Ausbildungsleiterin brachte mich in ein Büro und übergab mich der Personalleiterin.

Im Büro angekommen traf ich auf den Global Head of Human Resources und dem Chief Sales & Marketing Officer (CSMO). Das Vorstellungsgespräch verlief sehr angenehm. Ich erzählte von mir und meinem Wunsch die Ausbildung zur Industriekauffrau bei ZWILLING zu absolvieren. Jede Frage konnte ich beantworten.
Die Sorgen, die ich mir vor dem Gespräch machte, waren verflogen. Ich fühlte mich geehrt, dass sich so wichtige Leute für mich interessierten.
Mögen die mich? Habe ich etwas Falsches gesagt?
Trotz aller Fragen, die in meinem Kopf herum schwirrten, hatte ich ein positives Gefühl.

Das Gespräch war vorbei und die Ausbildungsleiterin empfang mich. Ich erzählte ihr von meinen Eindrücken. „Ich mache mir bei ihnen keine Sorgen.“ sagte sie.
Ob ich eine Zu- oder Absage bekomme, würde ich im Laufe des Tages erfahren.
Jetzt heißt es abwarten!

Zuhause angekommen versuchte ich mich abzulenken… Hat nicht funktioniert.
Mach dich nicht verrückt. Ich soll mir keine Sorgen machen. Sahen meine Haare die ganze Zeit schon so aus? Wer stellt denn jemanden mit einer abstehenden Strähne ein? Na toll das war’s. Was rede ich denn da? Alles wird gut. Ich soll mir keine Sorgen machen!
Und plötzlich: das Handy klingelt.
Herzklopfen.

Die Ausbildungsleiterin. Alsooo…ZUSAGE! Vor Freude kamen mir die Tränen. Wir telefonierten Minuten lang. Sie nahm sich Zeit für mich.

ZWILLING. Eine Weltmarke. Ein Qualitätsmerkmal. Ein Unternehmen, das seit 288 Jahren besteht. Und ich? Ein Teil davon.

geschrieben von Alexandra (Industriekauffrau)

insta pic

Weitere Artikel


  • Ab in's Ausland


    Der perfekte Abschluss unseres Studiums, durch ein letztes Semester im Ausland.
    Für unsere dualen Studenten aus dem 3. Ausbildungjahr startet nun das Auslandssemester.

    Das Auslandssemester ist die Gelegenheit, um ein Semester im Ausland zu studieren und dadurch neue Erfahrungen zu sammeln und selbstständig den Alltag in einem anderen Land zu meistern.

    Man lernt nicht nur Menschen, sondern auch andere Kulturen kennen und sich sprachlichen Herausforderungen zu stellen.
    Wohin zum Beispiel Marie und Doro reisen und was ihre Erwartungen sind, erfahrt ihr in diesem Interview.

  • Es geht nach Barcelona!


    Mit diesem positiven Gedanken bin ich in die zweite Praxisphase meines dualen Studiums gestartet. Nach einer anstrengenden Klausurphase waren Sonne, Strand und Meer genau das Richtige. Aber ihr irrt euch, wenn ihr davon ausgeht ich hätte mir Urlaub genommen.

  • Wie ich ein ZWILLING wurde - Teil 3


    - Der Auswahltag -

    Das Vorstellungsgespräch war auch geschafft und ich hatte ein positives Gefühl.
    Dann die Nachricht „Wir würden Sie gerne zu unserem Auswahltag einladen.“ Mein Eindruck von unserem Gespräch hatte sich bestätigt. Ich war schon so weit gekommen und war sehr stolz auf mich. Jetzt wollte ich es umso mehr!