chili
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Ich führe meinen eigenen Haushalt und habe natürlich schon alles Mögliche über unsere STAUB Cocottes gehört. Ein gusseiserner Bräter. Innen schwarz emailliert und Deckelnoppen, die das Gericht liebevoll mit dem heraufsteigendem Dampf beträufeln.
Also stellte ich mir die Frage: Brauche ich eine Cocotte?

In meiner Ausbildung durchlaufe ich die verschiedensten Abteilungen. Zur Zeit bin ich in der Abteilung STAUB Vertrieb und Marketing eingesetzt, die mir sehr gut gefällt. Hier lerne ich noch vieles mehr über unsere wunderschönen STAUB Produkte. Ob Gusseisen oder Keramik, diese kleine französische Welt inmitten von ZWILLING fasziniert mich.

Ich erzählte meiner Fachausbilderin in der Abteilung von meiner Überlegung eine eigene STAUB Cocotte zu kaufen. Welche Größe ich mir zulegen soll, war mir noch unklar. Reicht eine 20 cm Cocotte? Immerhin lebe ich nur mit meinem Partner zusammen. Oder lieber größer?
Kurzerhand organisierte mir meine Fachausbilderin eine kleine, süße 20cm Cocotte in Bordeaux zum Ausprobieren.

Jetzt lag es an mir. Sobald ich Feierabend hatte, fuhr ich einkaufen.
Mein erstes Gericht in der Cocotte sollte Chili con Carne werden. Aufgeregt warf ich die Zutaten in den Einkaufswagen. Hackfleisch, Paprika, Kidneybohnen und Zwiebeln. Den Rest habe ich Zuhause.

Ich koche ganz nach Gefühl, Lust und Laune. So habe ich mein Chili gemacht:
Eine große Zwiebel gewürfelt und mit einem kleinen Schluck Olivenöl im Bräter geschmort. Nach kurzer Zeit den Knoblauch dazugegeben. Jetzt das Hackfleisch anbraten und Deckel drauf. Das Hackfleisch brannte leicht an. Ein kleiner Schluck Wasser und die perfekte braune Soße entstand. Wow, so gut war mir das noch nie gelungen. Paprika und Tomatenmark dazugeben und würzen. Um noch mehr Flüssigkeit zu bekommen, goss ich Rotwein und Balsamico hinein. Noch ein paar Nelken und dann mal köcheln lassen. Zum Schluss noch die Kidneybohnen unterrühren. Et voilà!

Abgesehen von der unglaublichen Schönheit der Cocotte, die meine Küche in den Schatten stellte und dem neuen Kocherlebnis, welches ich definitiv hatte: Mein bestes Chili con Carne seit langem.
Schuld ist ganz klar die gleichmäßige Hitzeverteilung, das Schmoren mit dem Aromaregen und die Emaillierung, die mir das Ablösen des Fleisches mit Flüssigkeit erleichterte um die aromatische braune Soße zu kreieren.

Ich erzähle meiner Familie von meinem Gericht in dem neuen Schmuckstück. Die 20 cm Cocotte hätte für zwei Personen sicherlich gereicht. Aber wenn ich in der Cocotte zaubere, gibt es mehr Münder zu füttern.

Mein Fazit:
Für uns wäre eine größere Cocotte (zum Beispiel 24 cm) besser geeignet, um mehr von dem geliebten Essen zu haben.
Aber ganz klar ist für mich: Ich brauche eine Cocotte!

 

Natürlich habe ich auch anderes in der Cocotte gezaubert. Hier zum Beispiel eine Carbonara oder ein selbstgemachtes Brot.

geschrieben von Alexandra (Industriekauffrau)


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