ich schreibtisch
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Ob Teammeetings oder Freunde treffen – Das Coronavirus brachte von heute auf morgen viele Einschränkungen in den Alltag. Wie ich es geschafft habe, mein Leben bestmöglich umzuorganisieren, berichte ich euch hier.

Da die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei ZWILLING höchste Priorität hat, bereitete die IT Mitte März auf Hochtouren den Umzug ins Home-Office vor.
Natürlich kam auch bei uns Azubis die Frage auf: Was nun?

Unsere Ausbildungsleitung kümmerte sich darum, dass jeder Azubi, falls noch nicht vorhanden, die nötige technische Ausstattung erhielt, um ebenfalls von Zuhause aus arbeiten zu können.
Mithilfe regelmäßiger Telefonate, Video-Calls und Teammeetings mit den Fachausbildern und der Ausbildungsleitung bleiben wir Azubis auf dem aktuellen Stand und können uns gegenseitig austauschen. Die kurze Frage zwischendurch, ist jetzt ein kurzer Anruf. Die Zeit, die normalerweise für den Arbeitsweg benötigt wurde, ist jetzt eine halbe Stunde längerer Schlaf. Trotz Home-Office werden somit die ausbildungsrelevanten Inhalte weiterhin vermittelt.
Mit meiner Fachausbilderin aus der Abteilung Staub Marketing & Vertrieb vereinbarte ich ein wöchentliches Treffen im Unternehmen für Tätigkeiten wie Mustersichtungen, die nicht von zu Hause erledigt werden können.

Aber auch privat traten einige Hürden auf, die ich zu überwinden hatte. Um trotz der vielen Einschränkungen mein soziales Leben nicht zu verlieren, musste umgedacht werden. So wurde der Besuch der Oma zum Telefonat und das Treffen mit Freunden ein Videoanruf. Selbst das alltägliche Einkaufen, wurde zur Schnitzeljagd nach Klopapier und Mehl.
Und nun immer mit dabei: die Maske.

geschrieben von Alexandra (Industriekauffrau)


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