jacqueline

Wie werden meine ersten Wochen in einem Weltkonzern wie ZWILLING? Wie werde ich aufgenommen und was erwartet mich?

 

 

All diese Fragen und noch viele mehr, beschäftigten mich in den letzten Wochen und vor allem an Tagen vor Ausbildungsbeginn zu genüge. Schlaflose Nächte waren die Folge und die Aufregung stieg immer mehr an. Doch schließlich war er da, der Tag aller Tage, welcher einen neuen Lebensabschnitt einläutete.

 

Um uns den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, gestalteten die Auszubildenden aus dem 2. Ausbildungsjahr eine Einführungswoche. Zu Beginn dieser Woche stand das Kennenlernen untereinander im Vordergrund. Hierzu wurden einige Übungen durchgeführt, welche zugleich die angespannte und aufgeregte Stimmung lockerten. Schnell hatte ich mich also etwas beruhigt und die Freude auf die kommende Zeit überwog. Im Laufe der Woche lernte ich immer mehr über meinen neuen Arbeitgeber. Die Geschichte des Unternehmens, Geschäftsführung und Vorstände, Standorte und Produktsortimente…je mehr uns berichtet wurde, desto mehr realisierte ich, dass ich es wirklich geschafft hatte! Ja, ich hatte es geschafft, in so einem beeindruckendem Unternehmen arbeiten zu dürfen. Ich war total stolz und glücklich, wusste aber auch, dass ich diese große Chance nutzen muss.  

 

Am Ende einer wirklich toll organisierten und schönen Woche waren schon einige Fragen geklärt und die ersten Unsicherheiten genommen. Wir teilten unsere Wünsche miteinander, sprachen aber auch über unsere Ängste. Alle gaben sich wirklich Mühe, uns diese so gut es geht zu nehmen, denn in der darauf folgenden Woche fing es für uns erst richtig an. Es ging in unsere ersten Abteilungen…


Auch diesen nächsten Schritt begegnete ich mit gemischten Gefühlen. Ich freute mich, hatte aber schließlich noch keinerlei Erfahrungen und wusste nicht, was mich genau erwartet. Viele neue Menschen, viele neue Aufgaben und die Frage: „Werde ich den Mitarbeitern überhaupt eine Hilfe sein, wenn ich noch nichts kann?“

 

Mein erster "richtiger" Arbeitstag war also von etwas Aufregung geprägt. Ich überlegte mir am Abend zuvor was ich anziehe, packte meine Tasche und studierte das Organigramm meiner ersten Abteilung. Ich wollte ja schließlich gut vorbereitet sein und einen guten Eindruck hinterlassen. Als ich pünktlich zur abgesprochenen Uhrzeit erschien, traf ich auf die Abteilungsleiterin und auf meinen Ausbildungsbeauftragten. Nach einem ersten Gespräch und einer Vorstellungsrunde in der gesamten Abteilung wurde ich immer entspannter und die Aufregung legte sich immer mehr. Ich wurde von allen herzlich aufgenommen und fühlte mich willkommen, so wie ich es von ZWILLING bereits gewohnt war.

 

Alle Mitarbeiter kümmerten sich gut um mich und nahmen sich wirklich viel Zeit, um mir zu zeigen, womit sie sich alltäglich beschäftigen. Ich wurde angelernt, mit verschiedenen Aufgabenbereichen vertraut gemacht, keine Frage war zu viel. So ging es recht schnell, bis ich meine eigenen festen Aufgaben zugeteilt bekam. 

 

Rückblickend kann ich wirklich sagen, dass jegliche Gedanken komplett umsonst waren. Etwas Unsicherheit gehört immer dazu, aber hier bei ZWILLING, muss man sich überhaupt keine Gedanken machen.

 

Tag für Tag wurde ich vertrauter mit meinen Aufgaben, vertrauter mit ZWILLING, vertrauter mit meinem großen neuem Lebensabschnitt.

 

Ich bin angekommen!

 

geschrieben von Jacqueline (Industriekauffrau)

 


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