Portraitbild Julian Scott
Portraitbild Julian Scott

Facts

Name:Julian Scott
Bereich:Vertrieb Ausland/ Export
Position:Sales Administrator (Key Account, Intercompany)


Wie sind Sie zu ZWILLING gekommen?

Zunächst habe ich mich informiert, welcher Beruf für mich infrage kommt. Für mich war schnell klar, dass ich Industriekaufmann werden möchte, da dies zu meinen beruflichen Vorstellungen passt. Außerdem wusste ich, dass ich meine Stärken, besonders im sprachlichen Bereich, gut einsetzen kann. Ich habe dann ein paar Bewerbungen geschrieben und nach überraschend wenigen Versuchen wurde ich bei ZWILLING zum Einstellungstest eingeladen. Im Anschluss fand, in einem weiteren Termin, ein persönliches Vorstellungsgespräch statt, das nicht dem Klischee entsprach und eigentlich eher kompakt und angenehm locker abgelaufen ist. So habe ich den Ausbildungsplatz bekommen. Und die Bundesländer und deutschen Politiker des letzten Jahrhunderts hatte ich vorher übrigens umsonst auswendig gelernt.

 

Wie lange arbeiten Sie schon hier?

Wenn die Ausbildung mitzählt, bin ich im August 14 Jahre hier. 2005 habe ich angefangen, 2,5 Jahre hat die Ausbildung gedauert. Seitdem arbeite ich im Vertrieb / Export.

 

Was ist Ihnen bei der Ausbildung besonders im Gedächtnis geblieben, woran können Sie sich gut erinnern?

Wenn ich daran zurückdenke, dann vor allem, dass der Ausbildungsberuf Industriekaufmann sehr breit gefächert ist. Wenn man die verschiedenen Abteilungen durchläuft, muss man auch die verschiedensten Herausforderungen bewältigen. Ich weiß noch, wie ich damals in der Buchhaltung als meiner ersten Abteilung angefangen habe. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich dageblieben wäre, wäre mein Arbeitsalltag heute ein ganz anderer, als der im Vertrieb.

 

Was schätzen Sie an der Arbeit bei ZWILLING?

An der Arbeit bei ZWILLING schätze ich besonders, dass hier alles sehr gut strukturiert ist, alles läuft professionell ab. Wir sind alle miteinander vernetzt, sowohl mit den Kunden als auch mit unseren Tochtergesellschaften und Kollegen. Das funktioniert hier wirklich gut. ZWILLING ist außerdem ein Unternehmen, mit dem man sich schon allein aufgrund der Produkte gut identifizieren kann, im Vergleich dazu, dass man beispielsweise irgendwelche sehr anonymen und nicht gerade begeisternden Maschinenkomponenten vertreiben müsste. Es ist ein lebendiges Produkt, das gefällt mir sehr gut.

 

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Das ist eine gute Frage. Ich könnte mir durchaus vorstellen, die Arbeit im Export weiterzuführen, denn der Job und die Arbeit mit den Kunden wandelt sich ständig. Es kommen immer neue Aufgaben, Situationen und Herausforderungen hinzu, das wird nicht langweilig. Teilweise ist das zwar auch sehr fordernd, aber immer interessant. 

 

Auf welches ZWILLING Produkt möchten Sie nicht mehr verzichten?

Ich würde sagen, auch wenn es eigentlich ein sehr einfaches Produkt ist, der „weltberühmte“ ZWILLING Topfuntersetzer, ein kleiner Helfer, den du schnell aufbauen kannst. Wenn du z.B. Gäste bewirtest, kannst du den Untersetzer auf dem Tisch ausbreiten und den Topf, die Pfanne oder die heiße Schüssel direkt auf dem Tisch anrichten. Ansonsten das klassische ZWILLING Messer. Ich finde, das ist immer noch unser Flaggschiff. Das ist das, wofür wir stehen, und wofür wir bekannt geworden sind. 


Gibt es etwas, was Sie den neuen Azubis mit auf den Weg geben können?

Ich glaube, wenn man eine Ausbildung zum Industriekaufmann, oder ein duales Studium macht, dann ist ZWILLING eine gute Basis, und Anlaufstelle. Ich weiß aus erster Hand von Freunden und aus meiner Familie, dass ein kaufmännisches Berufsleben auch ganz anders sein kann: Druck, Stress, Kleinkrieg. Man sollte, wenn man in einem Unternehmen wie ZWILLING ist, die Chancen nutzen, Kontakte knüpfen und ruhig die Augen aufhalten und gut aufpassen, während man die einzelnen Abteilungen durchläuft und sich überlegen, „Wäre das etwas für mich oder eher gar nicht?“. Auf jeden Fall sollte man die Ausbildung nicht einfach verstreichen lassen, oder wie in der 7./8. Klasse in der Schule nur die Zeit absitzen, sondern sich dessen bewusst sein, dass schon die Ausbildung wichtig für die Zukunft ist und sich zeigen kann, wo die eigenen Stärken und die Zukunft liegen könnten. 

 

Vielen Dank!


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